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HOMEOFFICE · DACHGESCHOSS

Arbeiten unter der Dachschräge. Den Raum richtig nutzen.

Eine Dachschräge kann einen reizvollen Arbeitsplatz ermöglichen. Gleichzeitig begrenzt sie Bewegungsraum, Blickrichtung und die sinnvoll nutzbare Höhe stärker als eine gerade Wand.

Stehhöhe beachtenTageslicht einordnenNiedrige Zonen nutzen
Schreibtisch und Stauraum unter einer Dachschräge mit Tageslicht von oben
Redaktionelle Raum- und Gestaltungsidee · kein maßstäblicher Grundriss

WORAUF ES ANKOMMT

Gut geplant. Passend eingerichtet.

Stehhöhe beachten

Nicht nur die Tischplatte ausmessen

Tageslicht einordnen

Dachfenster und Bildschirm abstimmen

Niedrige Zonen nutzen

Den niedrigen Bereich anders nutzen

Raumhöhe, Tageslicht und niedriger Stauraum bestimmen hier die Einrichtung.

DER EINSTIEG

Nicht nur die Tischplatte ausmessen

Entscheidend ist, wie viel Kopffreiheit beim Sitzen und Aufstehen bleibt. Miss deshalb nicht nur die Tiefe der Nische, sondern auch die Höhe dort, wo Stuhl und Oberkörper Platz benötigen. Besonders bei tiefen Tischplatten kann die eigentliche Sitzposition weit im Raum liegen.

WISSEN & PRAXIS

Dachfenster und Bildschirm abstimmen

Licht von schräg oben verändert sich über den Tag. Prüfe Reflexionen und direkte Sonneneinstrahlung mit eingeschaltetem Monitor. Ein verstellbarer Sonnenschutz kann wichtiger sein als eine zusätzliche Leuchte.

FÜR DIE PLANUNG

Erst die tatsächlichen Anforderungen prüfen – danach Möbel, Materialien und Ausstattung auswählen.

WISSEN & PRAXIS

Den niedrigen Bereich anders nutzen

Niedrige Zonen eignen sich oft eher für geschlossenen Stauraum als für Bewegungsflächen. So bleibt der höhere Raumteil dort frei, wo du tatsächlich arbeitest, aufstehst und dich bewegst.

Niedrige Einbauschränke und Stauraum unter einer Dachschräge
EIN BLICK INS DETAILDie niedrige Zone nutzenStauraum passt oft dorthin, wo aufrechtes Stehen oder ein vollwertiger Sitzplatz weniger gut funktionieren.

WISSEN & PRAXIS

Die Sitzprobe nicht überspringen

Setze dich dort hin, wo später der Stuhl stehen soll, und simuliere das Aufstehen. Reicht die Höhe, ohne dass du den Kopf einziehen musst? Kann der Bildschirm weit genug von den Augen entfernt stehen? Sind Dachfenster und Sonnenschutz erreichbar? Eine Zeichnung mit Bodenmaßen zeigt diese Einschränkungen oft nicht. Bei komplizierten Schrägen lohnt eine einfache seitliche Maßskizze zusätzlich zum Grundriss.

WISSEN & PRAXIS

Der entscheidende Unterschied zwischen Grundriss und Querschnitt

Auf einem Grundriss sieht die Fläche unter der Schräge oft großzügiger aus, als sie sich im Sitzen anfühlt. Zeichne deshalb zusätzlich einen einfachen seitlichen Querschnitt mit Dachneigung, Schreibtischkante, Monitor und dem Platz für den Oberkörper. Miss auch, wie weit der Stuhl nach hinten bewegt werden muss, damit du bequem aufstehen kannst.

Der Tisch passt vielleicht direkt an die niedrige Wand, die ergonomisch sinnvolle Sitzposition liegt wegen der Kopffreiheit aber deutlich weiter im Zimmer. So kann der vermeintlich platzsparende Einbau mehr freie Fläche beanspruchen als ein etwas anderer Standort.

WISSEN & PRAXIS

Was bei Dachfenstern häufig übersehen wird

Dachfenster verändern den Lichteinfall oft stärker als senkrechte Fenster. Je nach Sonnenstand können direkte Strahlen auf Tisch oder Bildschirm treffen. Prüfe die Situation nicht nur beim Ausmessen, sondern mit eingeschaltetem Gerät während der üblichen Arbeitszeit. Ein regulierbarer Sonnenschutz ist in solchen Räumen besonders wertvoll.

Wenn der Blick zum Bildschirm gegen eine sehr helle Fensterfläche gerichtet ist, muss der Platz nicht zwangsläufig aufgegeben werden. Manchmal hilft es, den Tisch zu drehen, den Monitor anders zu positionieren oder eine andere Wand zu nutzen. Für schwierige Grundrisse ist die praktische Stellprobe meist aussagekräftiger als ein gerendertes Einrichtungsbild.

ZUM ABSCHLUSS

Die niedrige Zone bekommt eine eigene Aufgabe

Unter niedrigen Schrägen lassen sich flache Schubladen oder maßlich passende geschlossene Stauraummöbel einsetzen. Häufig genutzte Dinge gehören jedoch nicht dorthin, wo man sich jedes Mal tief bücken muss. Halte den Bereich für Stuhlbewegungen und den Zugang zu Fenstern möglichst frei.

Bevor du Regale oder Einbauten bestellst, berücksichtige Fußleisten, Dachbalken, Heizkörper, eventuell zu öffnende Dachfenster sowie Wartungs- und Reinigungsmöglichkeiten. Erst eine vollständige Maßaufnahme erlaubt die Auswahl einer wirklich passenden Lösung.

FACHLICHE GRUNDLAGEN

Zum Nachlesen.

Für fachliche Aussagen sind ergänzende Quellen angegeben. Einzelne Anforderungen hängen von der Nutzung und den jeweiligen Rahmenbedingungen ab.

VON DER IDEE ZUR AUSWAHL

Die richtigen Details entscheiden.

Bei der späteren Produktauswahl zählen überprüfbare Eigenschaften und die Frage, ob die Lösung im eigenen Raum tatsächlich funktioniert.

Darauf achten

  • Möbelhöhe
  • Möbeltiefe
  • Sonnenschutz
  • Raumbreite
  • Stuhlbewegung

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